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Bücher zum Thema Denken

Nachfolgend stellen wir Ihnen 7 Werke zum Thema Gehirn und Denken vor. Es sind dies 
 

  Titel Autor Verlag ISBN
1 Der Takt des Gehirns Fred Warnke verlag modernes lernen  3-86145-188-3
2 Denken, Lernen, Vergessen Frederic Vester dtv 3-423-33045-7
3 Das Gehirn und seine Wirklichkeit Gerhard Roth Suhrkamp 3-518-28875-X
4 Denken und Gedächtnis - aus naturwissenschaftlicher Sicht Werner Krause Hogrefe 3-8017-1377-6
5 Gehirn und Denken - Kosmos im Kopf eine Publikation in Zusammen-
arbeit mitVia Lewandowsky und Durs Grünbein
Hatje Cantz 3-7757-0938-X
6 Visuelle Intelligenz - Wie die Welt im Kopf entsteht Donald D. Hoffmann Klett-Cotta 3-608-94221-1
7 Die Kunst vernetzt zu denken-Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität Frederic Vester DVA 3-421-05308-1
 
Der Takt des Gehirns  Wussten Sie schon, dass Ihr Gehirn nicht stetig arbeitet, sondern mit Unterbrechungen, also in einer Taktfolge? Im Normalfall können wir nur alle 20 bis 40 ms einen Sinnesreiz wahrnehmen und dann für dieselbe Zeitspanne keinen. Dieses Phänomen nennt die Wissenschaft »Ordnungsschwelle«. Was es bedeutet, wenn bei einem Menschen diese Ordnungsschwelle kürzer ist oder auch länger, das erläutert der Autor an vielen Beispielen.

Das Werk macht klare Aussagen zu diesem Phänomen. Es zwingt jeden Interessierten, zu überlegen, welche Auswirkungen diese rhythmischen Unterbrechungen der Arbeit des Gehirns für die eigene Arbeit hat.
 

Denken, Lernen, Vergessen Was geht in unserem Kopf vor, wie lernt das Gehirn und wann lässt es uns im Stich? Zu diesen Fragen gibt das Buch verständliche Antworten. Ein wesentlicher Teil des Werks setzt sich mit dem Lernen und Behalten auseinander. Ultra-Kurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis stehen in einer zeitlichen Abhängigkeit zueinander, die man kennen muss, um z. B. die eigene Lernfähigkeit deutlich zu verbessern. 

Auch das Vergessen wird in seinem biologischen Ablauf erläutert. Wer erst einmal verstanden hat, in welcher Situation Lernen ungünstig ist oder warum eine Information absolut nicht präsent sein will, weiß sich nach der Lektüre dieses Buches zu helfen.
 

Das Gehirn und seine Wirklichkeit Der Autor stellt in seinem Werk die neuesten Kenntnisse über die biologischen, evolutionsbiologischen und neurobiologischen Grundlagen von Wahrnehmung und Erkenntnisleistungen, von Bewusstsein und Geist dar. Die Sprache ist anspruchsvoll und für den mit der Materie nicht vertrauten, nicht ganz einfach zu lesen. Allerdings, wer den Untertitel zu dem Buch liest »Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen« weiß, auf was er sich einlässt.

Das Werk wendet sich - nach eigenen Angaben - an Leser mit Interesse an den Bereichen Neurobiologie/Hirnforschung, Biologie allgemein, Kognitionswissenschaften/Kognitive Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Informatik und Philosophie.
 

Denken und Gedächtnis - aus naturwissenschaftlicher Sicht  Das Werk besteht aus zwei Teilen, Teil 1 befasst sich mit dem Gedächtnis, Teil 2 mit dem Denken. Ziel ist, Denkleistungen auf naturwissenschaftlicher Grundlage zu messen und zu fördern. Bei diesem Buch handelt es sich um ein wissenschaftliches Werk mit einer entsprechend tiefen Gliederung (fünf Ebenen). Es basiert auf Vorlesungen des Autoren Werner Krause an zwei deutschen Universitäten und ist als Begleittext zu eben diesen Vorlesungen gedacht.

Im Gedächtnis-Teil werden die Eigenschaften kognitiver Strukturen und Modalitäten anhand von psychophysischen und neurowissenschaftlichen Methoden dargestellt und erklärt. Dem Denken-Teil werden Messmethoden für das rationale Denken sowie Fördermaßnahmen für das rationale und kreative Denken vorgestellt.
 

Gehirn und Denken - Kosmos im Kopf Im Volksmund sprechen wir vom »Oberstübchen«. Diese Metapher nimmt das Werk auf und orientiert sich gleichzeitig an dem Ausstellungskonzept des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, das wissenschaftliche Inhalte mit künstlerischer Raumgestaltung verbindet. Die 17 Ausstellungsräume entsprechen den 17 Kapiteln des Buchs. Jedes Kapitel wurde von einem anderen Autoren geschrieben. So nennt sich einen Ausstellungsraum »Wohnzimmer« ; dieser wird dem Kapitel »Gefühl und Bewusstsein« zugeordnet. Eine andere nennt sich »Uhrenladen« ; das dazugehörige Kapitel trägt die Überschrift »Das Erlebnis von Zeit«. Nachfolgend eine kleine Leseprobe:

»... Aber natürlich gibt es nicht nur ein Zeiterlebnis. Eine Klassifikation von Zeiterlebnissen spannt den Bogen vom Millisekundenbereich (etwa bei der Identifikation der zeitlichen Abfolge von zwei Ereignissen) bis zu fast einem Jahrhundert (der Erfahrung der Dauer eines ganzen Menschenlebens). Es ist daher nachvollziehbar, wenn verschiedene Zeitebenen unterschieden werden müssen, die von unterschiedlichen Gehirnprozessen gesteuert werden«.

Dieses Werk projiziert ein künstlerisches und wissenschaftliches Bild des Kopfinnern nach außen. In dem der Leser wie in einer Ausstellung von Raum zu Raum, von Kapitel zu Kapitel geht, erahnt er die Komplexität unseres Gehirns als einer unvorstellbar komplexen Schaltzentrale.
 

Visuelle Intelligenz - Wie die Welt im Kopf entsteht Was wir mit unseren Augen sehen, ist in unserem Gehirn „nicht einfach da“, sondern jedes Bild, dass sich uns bietet, wird eigens konstruiert. Unser Gehirn verarbeitet alle eintreffenden Informationen nach eigenen Regeln, sodass die Ergebnisse - also das, was wir meinen zu sehen - nur begrenzt Rückschlüsse auf die Realität zulassen. 

In seinem Werk führt uns der Autor Donald Hoffmann mit gut gewählten Beispielen plastisch vor Augen, wie diese Regeln funktionieren, nach denen unser Gehirn Realbilder interpretiert. Die Bilder und Zeichnungen in dem Werk verleiten den Leser zum sofortigen Nachvollziehen des gerade gelesenen Textes. Und da das nicht immer ganz einfach ist, gibt uns der Autor dazu seine Anweisungen.
 

Die Kunst vernetzt zu denken-Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität Die Kunst des vernetzten Denkens ist eine wesentliche Erweiterung unserer bisherigen Art zu denken, und sie lässt sich lernen. Will man Komplexität analytisch in den Griff bekommen, tauchen sehr bald die Grenzen auf. Der Autor möchte »Realitäten intuitiv, gewissermaßen künstlerisch, anhand von Mustern mit Unschärfen« erfassen.

Methodisch ist das Buch in vier Teile gegliedert. Ausgangspunkt ist in Teil 1 die Komplexität. Der Autor diskutiert die Fehler, die wir im Umgang mit komplexen Systemen machen und er bespricht die Zielvorstellungen, die wir haben. In Teil 2 versucht Frederic Vester seinen Lesern eine neue Sicht der Wirklichkeit zu geben. Er stellt seinen biokybernetischen Denkansatz vor als Modell, »auf Grund dessen die Erkennung, Steuerung und selbsttätige Regelung ineinander greifender vernetzter Abläufe transparent wird«. Teil 3 nennt u. a. Arbeitshilfen für ein vernetztes Vorgehen und in Teil 4 Lösungsstrategien auf der Basis des Sensitivitätsansatzes von Teil 3.
 


 

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© ADOLPH Verlag GmbH - Letztes Update 19.12.2003