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Sprachlabor
Syntax Um die strukturellen Gemeinsamkeiten zwischen allen (deutschen) Sätzen
zu erfassen, haben wir angenommen, daß alle Sätze auf eine ihnen
zugrundeliegende
Struktur (= D-Struktur) bezogen sind, aus denen die tatsächlich
vorkommenden Sätze abgeleitet werden.
Unterschiedlich scheint hingegen die Wortstellung zu sein, und es stellt sich die Frage, auf welche Art und Weise der Übergang von der D-Struktur zur S-Struktur zu konzipieren ist. Die D-Struktur ist durch die Prinzipien der X-bar-Theorie und der Theta-Theorie
definiert.
Beide Strukturebenen werden durch das Konzept der Bewegung aufeinander
bezogen, d.h.: Die S-Struktur unterscheidet sich von der D-Struktur nur
dadurch, daß Konstituenten (in bestimmter Weise) verschoben wurden.
Einen Bewegungsprozeß bezeichnen wir als move alpha, d.h.
bewege irgendeine Konstituente.
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Welche Satzstruktur setzt man sinnvollerweise nun als D-Struktur für das Deutsche an: V/1-Satz, V2/Satz oder V/E-Satz? Mit anderen Worten: Wo steht das finite Verb im Deutschen eigentlich? Dazu können wir die folgenden Beobachtungen machen:
Wenn nun auf der D-Struktur alle Konstituenten dort stehen sollen, wo sie gemäß ihrer intrinsischen Eigenschaften hingehören, so müssen wir annehmen, daß die zugrundeliegende Struktur deutscher Sätze SOV-Stellung aufweist, denn Verben stehen rechts. (Das Englische hat SVO-Stellung!) Die D-Struktur deutscher Sätze ist also mit dem V/E-Satz identisch. Welche Bewegungen sind notwendig, um die Hauptsätze abzuleiten?: Kopfbewegung: Das finite Verb wird von V0 nach I0
und von dort aus nach C0 bewegt (head movement).
non-A-Bewegung: Bewegt eine Konstituente (keinen Kopf!) aus dem
Mittelfeld in die Position SpC (Vorfeld!).
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Zwei weitere Arten der Bewegung A-Bewegung: siehe weiter unten.
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