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Inhalt:
Einführung
Problem
Lösung
Zusammenfügen
Umwandeln
Publizieren
Autor
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Betriebsanleitungen
im Internet –
Maximale Aktualität
bei minimalen Kosten
Einführung
Wer kennt nicht das Problem der Aktualisierung veralteter oder nicht
mehr zutreffender Informationen in Softwaremanuals, Betriebsanleitungen
oder Technischen Dokumentationen? Die langsame und aufwendige Verteilung
von Updates per Post und die daraus resultierenden hohen Kosten sind dabei
nur zwei der unzähligen Hürden, die ein Hersteller von technischen
Produkten zu überwinden hat. Mit einer Präsenz im Internet schrumpft
dieser Aufwand auf ein Minimum: Die Aktualisierung kann problemlos täglich
erfolgen und die Verteilungskosten sind gleich Null.
1. Problem:
Papier
Jedes Produkt erfährt im Lauf der Zeit kleinere oder grössere
Änderungen, Verbesserungen oder Anpassungen, über die der Kunde
informiert werden muss. So kommt der Hersteller nicht darum herum, diese
zu dokumentieren und auch seinen Kunden mitzuteilen. Daraufhin werden diese
z.B. ein Software-Update bestellen, das wiederum versandt werden muss.
So entsteht bei jeder wesentlichen Änderung ein relativ grosser Aufwand.
Aus Kostengründen sieht daher der Hersteller von allzu häufiger
Information ab, darunter leidet natürlich auch die Aktualität.
Der Benutzer wird nicht sofort informiert, wodurch auch der Support viele
Anfragen erhält, die schon beantwortet worden sind, aber nicht an
alle Kunden verteilt wurden. Die Support- Hotline wird dadurch über
Gebühr belastet und die Kundenzufriedenheit sinkt durch deren geringere
Verfügbarkeit. Dieser ganze Problemkreis wird durch das Internet gelöst.
2. Lösung:
Digital
Um eine Dokumentation wie eine Betriebsanleitungen im Internet zu publizieren,
muss Sie digital erstellt werden. Digitale Betriebsanleitungen können
– wie die Papierversionen – Text, Zeichnungen und Photos enthalten. Darüber
hinaus aber noch einiges mehr. Der Text kann elektronische Querverweise,
sogenannte "Hyperlinks", enthalten. Das heisst, dass beispielsweise beim
Anklicken eines Wortes sofort die damit verbundene Stelle im Handbuch angezeigt,
oder ein anderes Dokument mit Text, Zeichnung oder Video aufgerufen wird.
Sehr komfortabel ist dies bei Inhalts- oder Stichwortverzeichnissen, Referenzen
oder Detailerläuterungen. Bei Zeichnungen kann ohne Qualitätsverlust
auf ein Vielfaches vergrössert werden, so dass auch kleinste Details
sichtbar werden. Im Gegensatz zum Papierhandbuch können aber auch
– hier liegt ein grosser Vorteil – Videofilme sowie 2D- und 3D-Animationen
integriert werden. Wieviel einfacher ist es, bei einem einfachen Vorgang
(wie dem Binden von Schuhen), ein Video zu machen, als sich in unanschaulichen
Erklärungen und Skizzen mit diversen Pfeilen zu verlieren. Die Frage
stellt sich für den Anwender, welche Produkte für die Erstellung
solcher Online-Manuals verwendet werden können.
3. Zusammenfügen
Prinzipiell eignet sich jede gängige Text-Software zum Integrieren
von Text, Bild und Animation. Als ideales Werkzeug hat sich im Lauf der
Zeit FrameMaker der Firma Adobe Systems herauskristallisiert. Zur Buch-Erstellung
ist FrameMaker besser geeignet als die typischen Textverarbeitungs-Applikationen
wie Word oder WordPerfect und erfordert weniger Handarbeit als DTP-Applikationen
wie QuarkXPress oder PageMaker. Merkmale wie automatische Inhaltsverzeichnis-
und Index-Generierung, verankerte Rahmen, Marginalien etc. machen FrameMaker
zur ersten Wahl im Bereich strukturierte Dokumente. Zudem läuft FrameMaker
auf allen wichtigen System-Plattformen (diverse UNIX-Versionen, Macintosh,
Windows).
4. Umwandeln
in ein Online-Format
Publikationen im Internet müssen auf jedem Computer darstellbar
sein. Die einfachste Möglichkeit ist, nur Text anzubieten, ohne Formatierung.
Das eignet sich aber nur für kurze Mitteilungen. Hyperlinks sind nicht
möglich, Grafiken müssen separat angeboten werden. Sehr verbreitet
ist die HTML-Darstellung. Sie wird in "Web-Browsern" – so werden Programme
für das Sichten von Web-Seiten genannt – wie Netscape oder Mosaic
verwendet. Hier bieten sich schon einige Gestaltungsmöglichkeiten
an. Text kann zentriert werden, man kann fünf verschiedene Titelgrössen
darstellen, Bilder können ebenfalls untergebracht werden. Animationen
und Hyperlinks sind möglich. Das Layout der erstellten Betriebsanleitung
kann jedoch nicht erhalten werden, da sie im Web-Browser je nach Fenstergrösse
und Benutzereinstellungen anders dargestellt wird. Die Umwandlung ins HTML-Format
kann zum Teil automatisch erfolgen, muss aber bei Unschönheiten von
Hand korrigiert werden. Als Lösung bietet sich hier das PDF (Portable
Document Format) an. Dieses Format wurde mit dem Ziel entwickelt, ein Dokument
auf jedem Computer gleich darzustellen, das heisst, mit gänzlich unverändertem
Layout. Auch Hyperlinks, Animationen und Videos erscheinen unverändert
im PDF. Die Umwandlung ins PDF erfolgt vollautomatisch. Das Programm "Acrobat
Reader", das das PDF-Format lesen und auf dem Bildschirm anzeigen sowie
drucken kann, ist lizenzfrei und kann beliebig verteilt werden. Es läuft
für auf allen wichtigen System-Plattformen. PDF-Dateien lassen sich
passwortschützen, Merkmale wie Drucken, Text kopieren oder Notizen
einfügen lassen sich einzeln bei der Generierung sperren.
5. Publizieren
im Internet
Das Internet ermöglicht weltumspannende Dienste, wie elektronische
Post ("e-mail"), allgemeinen Datenaustausch oder Diskussionsforen. Der
weitaus meistgenützte jedoch ist das World Wide Web.
5.1 Das World Wide Web
Das World Wide Web (WWW, Web) ist eine riesige Datenbank im Internet,
zusammengesetzt aus den Daten aller Teilnehmer. Die Daten werden auf Web-Seiten
mit Text und Grafik dargestellt. Die Einstiegsseite, die sogenannte "Homepage",
wird durch eine Adresse (URL, Uni-versal Resource Locator), beispielsweise
"http://www.innovativ.ch/Produkt1.html", erreicht. Durch Querverweise,
sogenannte Hyperlinks, kann man mit einem Mausklick auf ein Wort oder eine
Grafik an eine andere Stelle im Text oder auf eine beliebige andere Web-Seite
springen. Der Zugriff erfolgt Online, das heisst, der Benutzer erhält
immer die aktuellen Daten. Ob ein Informationsanbieter in der Schweiz,
in den USA oder in der Inneren Mongolei ist, spielt dabei keine Rolle.
Sein am Internet angeschlossener Computer liefert die Daten auf Verlangen
frei Haus. Mit wachsender Entfernung sinkt in der Regel lediglich die Zugriffsgeschwindigkeit.
Im Web sind viele grosse Firmen, staatliche Organisationen und private
Anbieter vertreten, die im Sog des weltweiten Internet-Booms Ihre Web-Seiten
präsentieren. Es wird geschätzt, dass sich die Zahl der Web-Anbieter
gegenwärtig alle 50 Tage verdoppelt – das explosionsartig wachsende
Interesse am Internet rührt zum grössten Teil vom World Wide
Web und dessen einfacher Handhabung her.
5.2 Informationen aus dem Web
Nachdem mittlerweile die erste Euphorie der Bilderflut verflogen ist,
konzentrieren sich die Anbieter nunmehr verstärkt auf inhaltlich attraktive
Angebote. Das World Wide Web ist nämlich nicht nur Informationsmedium,
sondern auch hervorragend als Imageträger sowie für Produktinformation
und -werbung geeignet. Eine Produktankündigung kann von dem Augenblick
an, wo Sie auf einen Web-Server geladen wird, von der ganzen Welt aus abgerufen
werden. Tagesaktualität ist die Regel, je nach Anforderung wird auch
stündlich das Angebot aktualisiert. So werden Presseankündigungen
und Produktpräsentationen grosser Firmen oft gleichzeitig im Web veröffentlicht.
Der Zugriff auf Web-Seiten ist kostenlos, so dass der Konsument nicht die
billigsten, sondern die attraktivsten Seiten anschaut. Dementsprechend
haben Firmen, die etwas auf sich halten, nicht nur die neuesten Informationen,
sondern auch ansprechend gestaltete Seiten im Web. Das Web erlaubt nicht
nur breiteste Streuung praktisch zum Nulltarif, es macht auch auf das eigene
Angebot aufmerksam. Selbstverständlich kann man den Benutzerkreis
durch individuelle Passwortvergabe einschränken, beispielsweise interne
Rundschreiben nur durch ein Mitarbeiterpasswort zugänglich machen.
5.3 Informationen in das Web
Die optimalen Voraussetzungen für die Aktualisierung und Verteilung
von Handbüchern, Betriebsanleitungen und Dokumentationen sind also
gegeben. Aber wie kommt eine Firma ins Web? Die einfachste Lösung,
zugleich so kostengünstig, dass auch sehr kleine Unternehmen risikolos
Web-Seiten anbieten können, besteht darin, sich auf einem Web-Server
einzumieten. Die Kosten richten sich in der Regel nach dem belegten Platz,
können aber auch nach der Zugriffshäufigkeit oder pauschal abgerechnet
werden. So kann das erste Megabyte Fr. 25.–/Monat kosten und jedes weitere
Fr. 5.–; eine 200seitige Dokumentation mit über 200 Fotos und Grafiken
beispielsweise belegt hierbei nur 2,5 Megabyte auf dem Web-Server. Demgegenüber
muss man beim Aufbau eines eigenen Web-Servers mindestens mit fünfstelligen
Investitionskosten rechnen, Knowhow nicht inbegriffen. Idealerweise verwendet
man für die gedruckte Version und die elektronische Darstellung der
Informationen dieselbe Basis, dann ist die Umsetzung in eine Web-gerechte
Form nur ein geringer Mehraufwand zur Erstellung der Papierversion. Man
kommt daher immer mehr vom Versand regelmässiger Updates ab und bietet
seine aktuellen Dokumente im Web an. Oft kann man auch direkt Fragen oder
Anregungen formulieren, Produkte bestellen oder Software herunterladen.
Vor allem Software-Updates sind wegen der unschlagbar günstigen Vertriebsform
sehr häufig auf diesem elektronischen Weg erhältlich.
5.4 Support
Auch die Supportkosten lassen sich durch eine Web-Präsenz entscheidend
verkleinern. Häufig gestellte Fragen liegen im Web als sogenannte
FAQ-(Frequently Asked Questions) Listen auf dem Server. Falls jemand nicht
fündig wird, kann er direkt aus der Web-Seite eine E-Mail an die zuständige
Fachperson schicken, der diese umgehend beantwortet und gegebenenfalls
die FAQ-Liste ergänzt. Und da das Auswechseln solcher Dokumente im
Internet nicht mehr als einige Mausklicks in Anspruch nimmt, ist der Unterhalt
der eigenen Web-Seiten sehr schnell und einfach erledigt. Ein Rundum-sorglos-Paket
in Form von gemietetem Platz auf einem Web-Server – mit oder ohne eigener
Wartung – kann also einen ganzen Bereich erheblich angenehmer und kundenfreundlicher
gestalten. Dazu kommt noch die Werbewirksamkeit einer eigenen Web-Adresse
("http://www.firma.ch"), die natürlich jeder ausprobieren will.
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