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  Inhalt:
 
 
Vorbereitung der Lektüre 
Auswahl der Texte
Überblick gewinnen 
Von eigenen Fragen ausgehen 
Lesen und Bearbeiten des Textes 
Eigenheiten erkennen 
Markieren 
Lesenotizen
Kritisches Lesen 
Rekapitulieren - Denkpausen
Nachbereitung der Lektüre 
Überdenken
Zusammenfassen
Ablegen
Referenzieren
Erstellen einer Zusammenfassung 
Relevante Grössen 
Strategie
Schlussbemerkung
Autor

 

Arbeiten mit Texten - 
ANLEITUNGEN UND TIPPS

Lesen, Notizen machen, Zusammenfassen 

Einleitende Bemerkungen

Beim Lesen von Texten im akademischen Umfeld (Studium, Beruf) haben Sie es fast ausschliesslich mit wissenschaftlichen Texten zu tun. Nun hat das Lesen wissenschaftlicher Texte mit dem Lesen alltäglich vertrauter Texte, wie Zeitungsartikel, Belletristik etc., nicht viel zu tun. Es geht viel mehr um ein Analysieren und Bearbeiten des Textes und seines Inhaltes. Wie gut diese Arbeit gelingt und auch wie leicht sie von der Hand geht, hängt einerseits von den Vorkenntnissen des im Text behandelten Inhaltes ab und andererseits von der Übung im Umgang mit schwierigen Texten. Das Lesen und Bearbeiten wissenschaftlicher Texte bereitet zu Beginn grosse Mühe. Die Inhalte (Gegenstände, Methoden) sind naturgemäss schwer verständlich, die Darstellungsformen zum Teil unbekannt und die Fachsprache wenig vertraut. 

Hinzu kommt, dass das Lesen und Bearbeiten wissenschaftlicher Texte nicht gelehrt wird. Nur wenige von uns sind geschult worden, das Lesen schwieriger Texte gezielt zu verbessern, indem Lesen als vielfältiger Prozess selbst zum Thema gemacht wurde. 

Im folgenden geht es darum, Ihnen beim Lesen und Bearbeiten wissenschaftlicher oder sonst schwieriger Texte zu helfen und die Schwierigkeiten bewusst zu machen. 

Lesetechnik

Unter Lesetechnik soll hier eine Sammlung von Lese-, Bearbeitungsmethoden und Tips verstanden werden, die auf alle Texte angewandt werden kann, egal welchen Inhalts. 
 

Vorbereitung der Lektüre 

Eine grosse Gefahr (Verführung!) besteht darin, dass man, sobald die Texte vorliegen, unverzüglich mit Lesen beginnt. Um einen Überblick zu gewinnen, das Verständnis zu verbessern, eine Beurteilung zu ermöglichen und das Gedächtnis zu unterstützen, ist es von Vorteil, das Lesen und Bearbeiten der Texte erst vorzubereiten. 

Auswahl der Texte 

Wissenschaftliche Texte werden durchgehend für eine bestimmte Zielgruppe und für einen bestimmten Verwendungszweck verfasst. Was möchte ich erreichen? Möchte ich mir eine bestimmte Theorie erarbeiten? Suche ich nach bestimmten Daten? Möchte ich in ein neues Wissens- oder Fachgebiet eingeführt werden? Suche ich einen Überblick oder bin ich an bestimmten Details interessiert? etc. Die Auswahl der Texte ist eng von meinen Zielsetzungen abhängig. Mit den verschiedenen Zielsetzungen sind auch bestimmte Lese- und Bearbeitungsmethoden verknüpft. 

Überblick gewinnen 

Auch wenn das richtige Buch, der richtige Artikel vorliegt, auch wenn ich genau weiss, wonach ich suche und was ich mir erarbeiten möchte, so beginne ich immer noch nicht mit Lesen. Ich verschaffe mir zuerst einmal einen Überblick. Ich mache mir anhand des Inhaltsverzeichnisses, der Kapitelüberschriften und Untertiteln ein Bild vom Aufbau des Buches oder Artikels etc.. Ich untersuche, was gewichtet wurde, die Ausführlichkeit, den wissenschaftlichen Stil, z.B. arbeitet der Autor eher quantitativ (Zahlen, Statistik etc.) oder qualitativ (Beschreibungen, Schätzungen etc.). Ich mache mir anhand des Literaturverzeichnisses ein Bild, in welchem fachlichen Kontext der Text verfasst wurde und bearbeitet werden will. 

Von eigenen Fragen ausgehen 

Bevor ich mit dem Lesen beginne, stelle ich mir Fragen zum Inhalt. Was erwarte ich genau? Was weiss ich schon? Wo knüpft dieser Text bei meinem Wissen an? Wo sind allenfalls Schwierigkeiten zu erwarten - bei meinen evtl. mangelnden Vorkenntnissen oder beim Text? 

Ein Tip! Nehmen Sie den Titel und das Inhaltsverzeichnis zu Hilfe. Fragen Sie sich zu jeder Überschrift: Was müsste hier dargestellt werden? Welche Auffassung wird der Autor vertreten? Was erwarte ich als deren Begründung? Versuchen Sie das Buch sozusagen im Geiste selber zu "schreiben". 

Mit desen Vorbereitungen haben Sie eine Übersicht und wissen nun wonach Sie suchen. Somit sind Sie gut vorbereitet, um mit der Lektüre zu beginnen. 

Lesen und Bearbeiten des Textes 

Eigenheiten wissenschaftlicher Texte 

Wissenschaftliche Texte besitzen ihre Zielsetzungen in der Informations-, Wissens- und Erfahrungsvermittlung. Sie sind infolgedessen um äusserste Klarheit und Verständlichkeit bemüht (oder sollten es sein). Folgende Eigenheiten zeichnen einen wissenschaftlichen Text aus:

  • Fachsprache (Fachterminologie, Wissenschaftsstil etc.)
  • Struktur (wissenschaftliche Texte besitzen einen bestimmten Aufbau, eine bestimmte Darstellungsweise)
  • Referenzen auf schon geleistete Forschung, Untersuchungen, Berichte etc. 
Fachsprache 

Fachterminologie und allgemeine Fremdwörter stellen für verständnisvolles Lesen und Bearbeiten oft ein Hindernis dar. Deren Kenntnisse setzen wissenschaftliche Texte normalerweise voraus. Und das ist legitim, denn Fachleute wollen nicht sich in jedem Texte mit für sie bereits bekannten Bedeutungserklärungen beschäftigen. Fachbegriffe dienen ja gerade dem Ziel der knappen Ausdrucksweise und dem der höchsten Klarheit und Deutlichkeit. Stösst man beim Lesen auf Fachbegriffe, die man nicht versteht, so versucht man vorerst einmal durch den Kontext ein vorläufiges Verständnis zu gewinnen. Aber Achtung! Man darf sich nicht dabei zufrieden geben. Am besten, man sucht mit Hilfe des Begriffs-Indexes (nicht immer vorhanden) alle Textstellen auf, die den Fachbegriff enthalten. So kann man sich ein präziseres Bild von seiner Bedeutung machen. Den besten Aufschluss über die Bedeutung erhält man allerdings erst in Handbüchern des betreffenden Fachgebietes. Für allgemeine Fremdwörter benütze man ein entsprechendes Wörterbuch. Das Ziel ist, dass Sie Ihren Wortschatz sukzessive erweitern. 

Struktur 

Wissenschaftliche Texte sind stark strukturiert: Kapitel, Unterkapitel, Abschnitte. Jeder dieser Teile besitzt eine bestimmte bedeutungstragende Funktion. 

  • Jeder Abschnitt drückt einen Hauptgedanken aus. 
  • Unterkapitel verbinden die Hauptgedanken zu einem umfassenderen Bedeutungsgebilde, z. B. zu einer Beschreibung eines Vorganges, eines Modelles, einer Theorie etc. 
  • Kapitel verbinden diese Gebilde wieder zu einer umfassenderen Bedeutungseinheit, z.B. Entwicklung einer wissenschaftlichen Hypothese, Beschreibung eines Experimentes etc. 
Für die Textbearbeitung ist es unerlässlich, dass man sich den Hauptgedanken jedes Abschnittes genau erarbeitet. Ein Abschnitt besteht in der Regel aus folgenden Aussagearten: 
  • Kernaussage = Träger des Hauptgedankens (Hier sind die Schlüsselwörter anzutreffen) 
  • Erläuterungen zur Kernaussage (Definitionen, Erklärungen etc.) 
  • Beispiele zur Kernaussage oder zu den Erläuterungen 
  • Strukturangaben: "Wir betrachten zuerst ... ." oder "Eine Konsequenz besteht darin... ." 
Zusätzliche Darstellungen: 
  • Tabellen, Grafiken, Realbilder, Mikroskopische Aufnahmen etc. 
Achten Sie genau darauf, welche Funktionen und Informationen diese Darstellungen im einzelnen besitzen. Dienen sie der Veranschaulichung, zeigen sie Funktionen auf, sind sie Nachweise für etwas bestimmtes? 

Referenzen  

Forschungsresultate und Gedanken gründen oft auf Arbeiten anderer Personen, oder werden durch Aussagen anderer Personen bestättigt. Wenn immer solche Zusammenhänge bestehen, wird in wissenschaftlichen Texten versucht die korrekte Referenz anzugeben. Wie beim Wortschatz, gilt auch hier, dass je besser Sie die Literatur eines Fachgebietes kennen, desto einfacher wird das Lesen. Es ist wichtig, dass Sie sich die Namen von Autoren und Wissenschaftern merken. Versuchen Sie die wissenschaftliche Position dieser Personen zu ergründen, damit Sie deren Aussagen zuordnen können. 

Markieren

Um sich im Texte beim Bearbeiten (oder zu einem späteren Zeitpunkt) schneller orientieren zu können, ist es nützlich, am Textrande Markierungen oder Notizen anzubringen. Es ist ratsam, dies wirklich nur am Rande zu tun und zwar nur mit Bleistift. Der Text sollte frei bleiben, denn man sollte ihn immer wieder "neu" lesen können. Hat man hingegen im Zuge einer ersten Lektüre in allen Abschnitten mit Leuchtstift oder Kugelschreiber die falschen Sätze als Kernaussagen gekennzeichnet, so ist der Text in der Folge fast nicht mehr lesbar. 

Es ist auch hilfreich, einen eigene Markierungskode zu entwickeln: z.B. "!" für Kernaussage, "Def" für wichtige Definitionen, "F" für Fachbegriff etc.. 

Lesenotizen

Wer beim Lesen laufend Notizen macht, prägt sich nicht nur den Inhalt besser ein, sondern liest auch sorgfältiger. Es ist aber ratsam, nicht einfach Sätze abzuschreiben, sondern eine eigene Formulierungen und Darstellungsformen zu wählen, die einen weiteren Arbeitsschritt umfassen. Zum Beispiel mittels einer skizzenhaften Darstellung der Zusammenhänge können Sie einen Überblick über die einzelnen Informationen erhalten. 

Kritisches Lesen 

Wissenschaftliche Texte bemühen sich zwar, möglichst objektiv zu sein. Trotzdem ist es wichtig, auf folgende Dinge zu achten: 

  • Unterschied zwischen Aussagen, die Tatsachen ausdrücken oder bloss Meinungen oder Mutmassungen des Autors wiedergeben. Hypothesen sollten als solche sorgfältig gekennzeichnet sein. Dabei ist auf die Begründungen und auf allfällige Referenzen auf die Forschung oder Untersuchungen zu achten. 
  • Auch wissenschaftliche Texte besitzen rhetorische Komponenten. Sie vertreten eine bestimmte Auffassung, verfolgen eine bestimmte Absicht, wollen überzeugen etc.. 
  • Wissenschaftliche Texte sind geprägt durch die historische Entwicklung und evtl. durch die Kultur, in der sie entstanden sind. 
Rekapitulieren - Denkpausen 

Es ist äusserst fruchtbar, nach der Bearbeitung z.B. eines Kapitels, den Text wegzulegen und eine Denkpause einzuschalten. Man geht das Gelesene im Geiste durch und versucht, den Inhalt zu rekonstruieren. Erst durch Rekapitulieren eignet man sich den betreffenden wissenschaftlichen Inhalt wirklich an. Zusätzlich prägt sich der Inhalt dem Gedächtnis besser ein. 

Tip: Versuchen Sie zu rekapitulieren, indem Sie den Inhalt jemandem erklären oder in einer Gruppe diskutieren. Machen Sie sich dabei ausführlich Notizen. Nur, was wir in unseren eigenen Worten ausdrücken können, haben wir auch verstanden. Und nur was wir mit unserem bestehenden Wissen verknüpfen können, wird eine permantente Erweiterung unseres Wissensschatzes bleiben. 

Nachbereitung der Lektüre 

Mit dem ein- bis dreimaligen Durchlesen des Textes, Notizen machen, Rekapitulieren etc. ist die Arbeit noch nicht ganz abgeschlossen. 

Überdenken

Es ist wiederum nützlich, den Text auf die Seite zu legen und mit Hilfe der eigenen Notizen zu versuchen, den Inhalt des Textes zu rekonstruieren. Man stelle sich dabei die folgenden Fragen: 

  • Habe ich den Inhalt in all seinen Zusammenhängen und Implikationen begriffen? 
  • Wurden die von mir eingangs der Lektüre gestellten Fragen alle beantwortet? 
  • Hat der Text die Inhalte umfassend behandelt? 
  • Sind seine Argumente, Begründungen und (experimentelle) Nachweise überzeugend, wo sind allenfalls Lücken? 
Zusammenfassen 

Um die Resultate dieser sorgfältigen und aufwendigen Auseinandersetzung mit dem Text zu sichern, ist es von Vorteil, eine Zusammenfassung zu schreiben. Gleichzeitig können Sie die wichtigsten Stichworte bestimmen. 

Ablegen

Als Letztes ist es wichtig, dass Sie ihre Arbeit in einer geeigneten Form ablegen. Das heisst, dass alle Information zum Inhalt, welche Sie nun gesammelt haben, notiert wird und alle Information, welche Sie brauchen, wenn Sie eine Referenz zu diesem Text machen möchten. 

Die bewährteste Form ist das Verwenden von Kartei Karten. Solche Karten sind sehr handlich, können überall mitgenommen werden und währenddem Lesen als Buchzeichen dienen. Die Karten haben den Vorteil, dass Sie verschieden geordnet werden können und um Zusammenhänge zu zeigen auch ausgebreitet werden können. In einem Karteikasten können die Karten mit Reitern versehen werden, um spezielle Zusammengehörigkeiten zu bezeichnen. 

Die zweite Möglichkeit ist das elektronische Speichern in einer Datenbank. Diese hat den Vorteil, dass nach Begriffen gesucht werden kann und die entsprechenden Texte herausgefiltert werden können. Eine solche Datenbank ist aber weniger übersichtlich und bietet weniger Möglichkeiten für skizzenhafte Anmerkungen. 

Referenzieren

Referenzen sind Hinweise auf fremdes Gedankengut. Wenn Sie wissenschaftliche Texte schreiben, werden Sie sehr genau identifizieren müssen, was Sie importieren un dwoher es kommt. Es ist nicht nur unchic sich mit fremden Federn zu schmücken, es wirkt auch unwissenschaftlich, wenn ein Autor oder eine Autorin offensichtlich nicht weiss woher gewisse Gedanken kommen und sich scheinbar nicht genug in das behandelte Gebiet vertieft hat. Deshalb sind Ihre Lesenotizen wichtig. Sie werden Ihnen helfen beim Schreiben (aber auch beim Reden) die Quellen angeben zu können. 

Beim Referenzieren wird im Text eine Anmerkung in Klammern gesetzt. Es gibt dafür verschiedene Formate, welches zu benutzen ist wird vom Herausgeber bestimmt. Zum Beispiel: [MAES93], (12), (Mitchell 1995), und andere. Sie sind entweder nummeriert oder setzen sich aus dem Autorennamen und Erscheinungsjahr zusammen. Wenn Sie Studienarbeiten schreiben, sind Sie freier in der Gestaltung, es empfiehlt sich aber ein existierendes Format zu benutzen. 

Am Schluss des Textes oder Kapitels, muss dann die vollständige Quellenangabe folgen. Auch dafür gibt es verschiedene, vom Herausgeber abhängige Formate. Zum Beispiel: 

[MAES93] Maes, P. "Behaviour-Based Artificial Intelligence", in Proceedings of the 2nd Conference on Adaptive Behaviour, (MIT Press, 1993) 
Negroponte N. (1970) .The Architectural Machine: Towards a more Human Environment,. Cambridge MA: MIT Press. 
William J. Mitchell, City of Bits - Space, Place and the Infobahn, MIT Press, Cambridge, 1995. 

Sie beinhalten je nach Art des Textes: Autorennamen, Titel, Publikation, Seitenzahlen, Herausgeber, Verlag, Erscheinungsort, und Erscheinungsjahr. Diese Informationen müssen sich zu jedem Text merken, den Sie eventuell einmal zitieren möchten. 

Erstellen einer Zusammenfassung 

Relevante Grössen 

Zielsetzungen  Vermittlung der Hauptinformationen Inhaltliche Ergänzung zum Titel Wecken des Interessens oder der Erinnerung  Anforderungen  objektiv (gesicherte Resultate) treffend kurz verständlich  Inhalt  Zielsetzungen Fragestellungen Methoden Resultate Konsequenzen  Form  nicht mehr als 250 Wörter keine Formeln und Abkürzungen keine Referenzen auf Tabellen, Figuren, Formeln keine Zitate keine Anmerkungen, Fussnoten, Referenzen etc. sorgfältige Wahl der Terminologie wegen der bibliografischen Aufbereitung der schlüsselbegriffe (Keywords) > Suchbegriffe in der DB keine unnötigen Fachbegriffe, auf keinen Fall Fachjargon kurze Sätze eigene Formulierungen (keine Abschriften)  

Bearbeitungststrategie

Das folgende Rezept können Sie Ihrem Stil anpassen, das Ziel ist, dass das Schreiben von Zusammenfassungen einfach von der Hand geht und zur Routine wird. 

Legen Sie den Text weg. 

WAS? Suchen Sie nach der Kernaussage(n). Was habe ich gelernt? Wurde Bekanntes bestätigt? Gab es überraschende neue Erkenntnisse? 
WARUM? Warum wurde dieses Thema bearbeitet? Welche Voraussetzungen führten zur Kernaussage? 
WIE? Wie wird die Kernaussage begründet? Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt (Laborversuche, Beobachtungen, Umfragen, historische Recherchen, etc.) 

Schreiben Sie vorerst 2-4 Sätze zu jedem der 3 Fragepunkte. Dann prüfen Sie ob Ihre Zusammenfassung mit der Erinnerung an den Text übereinstimmt. Machen Sie die nötigen Verbesserungen und Ergänzungen, indem Sie nun auch das Inhaltsverzeichnis und den Text selber herbeiziehen. 

Schlussbemerkung 

Beim Lesen wissenschaftlicher Texte ist das Ziel etwas zu lernen, deshalb ist diese Art von Lesen zeitaufwendiger als das Lesen zur Unterhaltung. 

Falls Sie noch mehr über das Lesen und Lernen erfahren möchten, ist das Buch "Rationeller Lernen lernen" von Regula Schräder-Naef (Beltz-Verlag, 1994) empfehlenswert, vor allem das Kapitel 1: "Bevor Sie beginnen - lernen Sie lesen". 
 
 

Dr. Leonard Lutz
Didaktikzentrum der ETH Zürich
e-Mail: leonard.lutz@diz.ethz.ch

Prof. Maia Engeli
Abteilung Architektur ETH Zürich
e-Mail: mailto:engeli@arch.ethz.ch


  
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© ADOLPH Verlag GmbH - Letztes Update 03.05.2004