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Die Biomasseverordnung
 

Die Biomasseverordnung - Erzeugung von Strom aus Biomasse - ist am 28. Juni 2001 in Kraft getreten. Sie regelt, welche Stoffe als Biomasse gelten, welche technischen Verfahren zur Stromerzeugung aus Biomasse in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen und welche Umweltanforderungen bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse einzuhalten sind. 
 
Der Bioenergie werden mit der Biomasse-Verordnung vergleichbare Entwicklungschancen wie der Windkraft eröffnet. Ihr wird ein ähnlich hohes Potential zugerechnet. Bioenergie ist äußerst vielseitig: Die unterschiedlichen Einsatzstoffe erlauben eine differenzierte Technikentwicklung - von Verbrennungs- und Vergärungsanlagen, Dampf- und Gasturbinen sowie Verbrennungsmotoren bis hin zu innovativen Verfahren wie der Brennstoffzelle.

Grundlage der Biomasse-Verordnung ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000, das durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom März 2001 auch mit Blick auf EU-Recht bestätigt worden ist. Sie regelt, welche Stoffe als Biomasse gelten, welche technischen Verfahren zur Stromerzeugung aus Biomasse in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen und welche Umweltanforderungen bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse einzuhalten sind.

Zum Volltext der Richtlinie:
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/biomassev/gesamt.pdf 
  

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© ADOLPH Verlag GmbH - Letztes Update 03.05.2004