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Digitale Signatur - brandaktuell! 
Schlüssel
 

Seit 25. Januar 1999 ist es möglich: Die elektronische Information wird "versiegelt" und mit der digitalen Identität des Senders gekennzeichnet und über das Internet übertragen. 

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat den Maßnahmenkatalog erarbeitet, die  Reg TP (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) überwacht das ganze. 
 

 
 
 
In diesem Zusammenhang verweisen wir zunächst einmal auf die Pressemitteilung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Im Wesentlichen teilt die Behörde danach mit, daß die gesetzlich geforderte 24-Stunden-Erreichbarkeit des Verzeichnisdienstes gegeben ist. 

Wer diesen Dienst in Anspruch nehmen möchte, ruft entweder in Mainz bei der Behörde Herrn Schwemmer (06131-810-2210) an, oder er geht auf die Internetseite der Regulierungsbehörde und kann dort die sogenannten Maßnahmenkataloge einsehen, die das praktische Verfahren zur digitalen Signatur regeln. 
 
 

Sie können weiter recherchieren: 

a) im Signaturgesetz 
b) in der Signaturverordnung 
c) in den Veröffentlichungen der Reg TP 
    im Bundesanzeiger zur digitalen Signatur

Stuttgarter Zeitung vom 26.1.99
 
 
Pressemitteilung

 

Bonn, den 25. Januar 1999
Gesetzeskonformer Wirkbetrieb zur Digitalen Signatur aufgenommen

 

Heute hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post am Standort Mainz den gesetzeskonformen Wirkbetrieb der Wurzelinstanz zur Digitalen Signatur aufgenommen. Damit ist die gesetzlich geforderte 24-Stunden-Erreichbarkeit des Verzeichnisdienstes gegeben. Prüfung und Verifizierung von Zertifikaten nach dem Signaturgesetz sind ab sofort jederzeit möglich.

Am 1. August 1997 ist das Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz (IuKDG) in Kraft getreten. Artikel 3 dieses Artikelgesetzes ist das Gesetz zur Digitalen Signatur, kurz Signaturgesetz oder SigG.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ist die darin genannte "Zuständige Behörde". Sie ist oberste Betriebs-, Genehmigungs- und Kontrollinstanz, die dazu erforderlichen technischen Einrichtungen wurden an ihrem Standort Mainz aufgebaut.

Zweck des Signaturgesetzes ist es, elektronische Daten vor Fälschung zu schützen bzw. Verfälschungen erkennbar zu machen. Praktisch bedeutet das, daß der Empfänger einer Nachricht sicher sein kann, daß der angegebene Absender auch wirklich authentisch ist und, daß die Nachricht genau so abgesandt wurde.

Damit wird (neben der zusätzlich möglichen Verschlüsselung der Nachricht) die elektronische Information praktisch versiegelt und mit der digitalen Identität des Senders gekennzeichnet über das Internet übertragen.

 

Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (02 28) 14-99 21  Telefax (02 28) 14-89 75



© ADOLPH Verlag GmbH - Letztes Update 03.05.2004