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   Mensch und Sprache

Sprach-Labor

Einführung

Der Unterschied zwischen einem herkömmlichen Sprachlabors und unserer neuen Serie "Sprach-Labor" besteht darin, das Sie in einem herkömmlichen Sprachlabor (über Kopfhörer) Gesprochenes hören können - in unserer neuen Serie Sprach-Labor lesen Sie etwas über Sprache selbst.

Wer schreibt - egal über was erst einmal - der sollte das Werkzeug Sprache beherrschen. So war denn auch die Verständigung der erste Zweck der Sprachbildung. In der Evolution des Menschen erst sehr viel später begann man, Gesprochenes aufzuschreiben.

In unserem ersten Artikel zu dieser Serie werden wir denn auch ganz vorne beginnen. Für uns war am Anfang der Mensch und dann folgte seine Sprache bzw. seine Sprachentwicklung.

Lesen Sie heute von Carl Grube "Mensch und Sprache". Der Autor zeigt auf, wie über die Sprachentwicklung die Ausbildung des abstrakten Denkens erfolgte.

Im weiteren Verlauf der Serie werden wir Sprache als System und als Handlung kennen lernen. Wir bewegen uns dann ganz langsam von der Sprache als Ausdrucksmittel zu ihrem geschriebenen Inhalt. Trotzdem werden wir den Titel der Serie dann nicht in Schreib-Werkstatt ummünzen.

Das soll aber nicht heißen, dass mit Fortschreiten der Serie auf den Praxis-Bezug gänzlich verzichtet wird - im Gegenteil. Wir haben das Wort "Labor" im Titel unserer Serie gewählt, weil in einem Labor Versuche unternommen werden, weil dort auch experimentiert wird. Und genau das haben wir auch vor. Wir wollen bei aller Theorie (die zweifellos nötig ist) und bei aller Breite, die das Thema bietet, mit einem Auge den Blick auf die Technische Dokumentation richten.

Dabei werden wir uns auch Gedanken machen, was eigentlich eine Dokumentation ist, was daran technisch ist, und wie die Schnittmenge der beiden aussieht. Und dann überlegen wir uns, welche Bestimmungsgründe es gibt, die Sprache, in der die Technische Dokumentation im klassischen Sinne (was auch immer das ist) abgefasst ist, so auszuprägen, dass sie ihren Erfordernissen entspricht. Und ganz zum Schluss sollten wir dann die Sprache beschreiben können, die wir von der Sache her benötigen, um diese oder jene Technische Dokumentation adäquat auszuformulieren.

Lieber Leser, es wäre schön, wenn Sie uns Ihre Gedanken/Wünsche/Meinungen/etc. per Mausklick als Email zu diesem Thema senden würden. Viel Spaß beim Studium der Lektüren. 
 

Harald B. Adolph
Herausgeber dieser Fachzeitschrift
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© ADOLPH Verlag GmbH - Letztes Update 03.05.2004