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EU-Beitrittsländer Osteuropa 2004
 

Die Europäische Union wächst am 1. Mai 2004 durch den Beitritt von acht osteuropäischen Ländern – Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien – territorial um fast ein Viertel ihrer bisherigen Fläche. Außerdem kommen rund 75 Millionen neue Verbraucher in die EU.
 


 
 

Nachdem die EU erfolgreich von 6 auf 15 Mitglieder angewachsen ist, bereitet sie sich nun auf die Erweiterung vor, die in ihrem Umfang und ihrer Vielfalt die größte ist, die jemals stattgefunden hat. 13 Staaten haben sich um die Mitgliedschaft beworben: zehn dieser Länder - Zypern, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakische Republik und Slowenien - werden am 1. Mai 2004 beitreten. Sie laufen unter dem Begriff "Beitrittsländer". Bulgarien und Rumänien hoffen bis 2007 beizutreten, während die Türkei zur Zeit nicht in Beitrittsverhandlungen steht.  

Um der Union beizutreten, müssen sie bestimmte wirtschaftliche und politische Bedingungen, die sogenannten „Kopenhagener Kriterien", erfüllen. Ein zukünftiges Mitgliedsland hat demnach folgende Voraussetzungen zu erfüllen: 

  • Stabilität der Institutionen, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte 
  • sowie Achtung und Schutz von Minderheiten; 
  • Eine funktionierende Marktwirtschaft 
  • Die Übernahme der gemeinschaftlichen Regeln, Standards und Politiken, die die Gesamtheit des EU Rechts darstellen. 
Es bleibt abzuwarten, wie die neuen Mitglieder mit der Angleichung der Rechtsvorschriften an die EU-Richtlinien zurechtkommen.

Trotz stundenlanger Recherchen im Internet gelang es der Redaktion nicht, am Beispiel von der Slowakei auch nur ein Dokument zur Umsetzung von Rechtsvorschriften betreffend EU-Richtlinien im Bereich der Technik/ Herstellung von Produkten/ Bedienungsanleitungen zu finden.

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© ADOLPH Verlag GmbH - Letztes Update 03.05.2004