LCC
– Life Cycle Costing
Einführung
Life Cycle Costing ist ein Instrument zur Kostenkontrolle.
Die Analysen mittels LCC sind seit über einem Vierteljahrhundert bekannt.
Bis vor wenigen Jahren wurde das zugrundeliegende Verfahren eher theoretisch
abgehandelt als in der Praxis angewandt. Das hat sich mittlerweile gründlich
geändert. Heute findet sich auf den Visitenkarten von Abteilungsleitern
in der Technischen Dokumentation immer häufiger die Ergänzung
"Technische Dokumentation und LCC". Das hat seine Gründe.
Die Durchführung einer LCC-Analyse versetzt
Hersteller in die Lage, die Kosten gerade komplexer Aggregate über
die Lebensdauer des Produkts abzuschätzen. Die Methode ist besonders
verbreitet bei den Verkehrsbetrieben. Zu nennen wären da beispielhaft
Flughafen Frankfurt Main AG, BEHR Industrietechnik GmbH und Co., ABB DaimlerChrysler
Transportation AG (Schweiz), Berliner Verkehrsbetriebe, Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft,
Siemens AG, Deutsche Waggonbau AG, und wirklich noch sehr viele mehr.
Die enge Verbindung zum Fachbereich Technische
Dokumentation kommt über die Instandhaltung zustande. Als Grundlage
für die Diskussion zwischen Komponenten- und Systemlieferanten und
den Betreiberunternehmen dient das Instandhaltungshandbuch. Hierin wird
festgelegt, wann und wie Komponenten ausgetauscht werden müssen. Dazu
ist es natürlich notwendig, die Lebensdauer bzw. Ausfallwahrscheinlichkeit
eines Bauteils zu kennen. Spezielle Software rechnet dann aus, wenn z.
B. eine Lokomotive 20 Jahre ihren Dienst verrichten soll, wie hoch über
diese Laufzeit (Life Cycle!) die Kosten für Reparatur und Instandhaltung
sein werden. Eine Optimierung erfolgt hinsichtlich der Entscheidung (durch
das Programm) ob eine bestimmte Komponente vorsorglich auszutauschen ist,
oder ob es ausreichend ist, zu warten, bis das Bauteil komplett ausfällt.
Grundlage für solche Entscheidungen sind
nicht zuletzt auch Sicherheitsüberlegungen. Davon aber einmal abgesehen,
muß in jedem Einzelfall eine wirtschaftliche Entscheidung getroffen
werden, ob durch den Totalausfall eines Bauteils das gesamte System gleich
mit ausfällt und wenn ja, wie lange die Reparatur dann dauert - und
was der Ausfall, gemeint ist der entgangene Nutzen, kosten wird.
Der nachfolgende Artikel zu diesem Thema beschreibt
in knapper Form die wichtigsten Etappen auf dem Weg zu einer LCC-Analyse
aus der Sicht eines niederländischen Beratungsbüros.
Wer darüber hinaus weitergehende Informationen
zu diesem Thema nachlesen möchte, dem empfehlen wir unseren Link auf
Disc Pump Benefits. Die Autorin Sarah Bensen gibt Antwort auf die Fragen,
wann LCC angebracht ist, welche Vorteile eine LCC-Analyse mit sich bringen
kann und wo die Unwägbarkeiten in dieser Methode liegen.
Instandhaltungshandbücher
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Fehleranalyse
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Sicherheitsanalyse
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Arbeitsvorbereitung und Registrierung
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Ersatzteilanalyse
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Software
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Instandhaltung, Organisation und Vorgehensweise
Ein Instandhaltungshandbuch ist ein wesentliches Hilfsmittel für
die Ausführung von Wartungsarbeiten an komplexen Anlagen. Das Handbuch
zeigt an, wie oft, mit welchen Mitteln und unter welchen Voraussetzungen
Anlagen und Anlagenteile gewartet
werden müssen.
Das Erstellen eines Instandsetzungshandbuches erfolgt nach klaren und
standardisierten Verfahren. In Zusammenarbeit mit einigen Mitarbeitern
des Auftraggebers entsteht eine Störungsanalyse, in der die möglichen
Störungen und ihre Folgen aufgelistet werden. Dies ist die gesunde
Grundlage für ein solides Instandhaltungssystem. Beim Instandhaltungssystem
unterscheiden wir zwischen vorsorglicher Instandhaltung und "zu Bruch gehen
lassen" von Komponenten und Verschleißteilen. Entscheidend dabei
ist, den besten Zeitpunkt für die Wartung festzustellen. Zu häufige
Wartungsarbeiten verursachen hohe Kosten; zu späte Wartung bedeutet
hohe Kosten für die Reparatur und den Produktionsausfall. Mit Hilfe
des Softwareprogramms Maintenance Manager sind wir in der Lage, einen Wartungsplan
zu erstellen, der festlegt, in welchem Zeitabstand ein Teil ersetzt oder
repariert werden muß. Dank der standardisierten Arbeitsweise sind
wir in der Lage, unsere Produkte, also auch das Instandhaltungshandbuch,
termingerecht zu liefern.
Störungsanalyse
In der Störungsanalyse stellen wir die Risiken eines Verfahrens
oder einer Anlage dar. Die Analyse von verschiedenen
Komponenten erstellen wir meistens mit Hilfe eines Prozeß &
Instrument-Diagramms. Wichtige Überlegungen sind die
Störungsursachen mit möglichen Vorsorge-Maßregeln,
sowie die Folgeschäden durch Störungen für Anlage, Mensch
und Umwelt. Danach werden die Risiken unter Berücksichtigung des Unternehmensziels
gegeneinander abgewogen. Daraus ergibt sich das Instandhaltungsziel. Meist
ist die Störungsanalyse der erste Schritt zu einem gesunden Wartungssystem
in Form des
Instandhaltungshandbuches.
Sicherheitsanalyse
Wir führen für Sie Sicherheitsanalysen durch, um Anlagenteile
mit erhöhtem Sicherheitsrisiko zu erfassen. Hierzu werden die
Auslegung der Anlage und die Arbeitsweise von uns durchleuchtet. Dies
geschieht mittels der HAZOP-Methode (Hazardous
Operability Analysis), einer Fehler- und Erfolgsanalyse. Eine Sicherheitsanalyse
kann sich auf bereits bestehende Anlagen, als
auch auf Projekte in der Planungsstufe beziehen.
Arbeitsvorbereitung und Registrierung
Die Arbeitsvorbereitung für die Instandhaltung umfaßt das
Planen der Wartungsmaßnahmen und die dazugehörigen Wartungsmittel.
Es ist auch wichtig, vorsorgende Wartungsarbeiten gleichzeitig mit notwendig
werdenden Reparaturarbeiten durchzuführen. Der Einsatz des modernen
Wartungsdienstes hängt nicht nur vom Auftreten von Störungen
ab, die eine Reaktion erfordern, sondern von vorsorglichen Arbeiten wie
Inspektion, Reparatur und Austauschen von Teilen. Baas & Roost hat
das Wissen und die Erfahrung, was, und was nicht gewartet werden muß
und in welchen Zeitabständen und um Sie zu unterstützen bei Planung
und Ausführung vorsorglicher Instandhaltungsarbeiten und Beseitigung
von Störungen.
Durch die Arbeitsvorbereitung ist es möglich, eine Registrierung
von Wartungsangaben zusammenzustellen. Diese Registrierung ist aus mehreren
Gesichtspunkten wertvoll. Zur Erstellung von Wartungsstrategien und -konzepten
ist es nützlich, Information aus der Praxis zu haben. Auch bei neuen
Anlagen, Ersatzteilen und Verschleißteilen sind Fakten erforderlich.
Schließlich ist die Registrierung von Wartungs- und Reparaturmaßnahmen
ein Ausgangspunkt für die Qualitätsverbesserung. Die Registrierung
muß schnellen Einblick geben und zu den Fragen Antworten geben
-
"Wie ist die tatsächliche Leistung des Teiles im Vergleich zur Herstellerangabe?",
-
"Welches sind die 10 anfälligsten Teile?",
-
"Für welche Teile erfolgte die Wartung zu spät oder zu früh?",
-
"Ist das Budget überschritten?".
Eine gute Dokumentation ist ein wesentlicher Schritt zur Qualitätsverbesserung
und Kostensenkung.
Das Sammeln und Registrieren der richtigen Wartungsdaten ist äußerst
wichtig. Noch wichtiger ist es aus diesen Angaben die
gewünschten Informationen abrufen zu können. Baas & Roost
untersucht für Sie, welche Informationen Sie benötigen, woher
diese Informationen kommen müssen und wie diese Informationen
in Ihrem System untergebracht sind. Falls dieses System nicht vorhanden
ist, hilft Ihnen Baas & Roost bei der Auswahl eines Automatisierungssystems,
das Ihrem Informationbedarf genügt. Sie können sich auch des
Instandhaltungs-Registrierungs-Systems von Baas & Roost DATA Manager
bedienen.
Ersatzteilanalyse
Ein besonderer Teil der Instandhaltungsplanung ist das Thema Ersatzteile.
Das Bevorraten von Ersatzteilen kann den
Produktionsausfall wesentlich einschränken. Auf der anderen Seite
ist ein großes Ersatzteillager ein großer Kostenfaktor.
Eine wichtige Frage ist, ob Sie die strategisch richtigen Ersatzteile
haben, ebenso wichtig ist die richtige Menge von Ersatzteilen
festzustellen. Baas & Roost hilft Ihnen bei der Festlegung von
Art und Umfang der Ersatzteilbevorratung. Gegebenenfalls stellen wir mit
Ihnen die Bestellvorschriften und Bestellanweisungen zusammen. Auf dieser
Grundlage können Bestellzeitpunkt und
Bestellgröße festgelegt werden.
Software
Maintenance Manager
Maintenance Manager ist ein Softwareprodukt, mit dessen Einsatz ein
optimaler Wartungsplan für eine Fabrik zusammengestellt
werden kann. Die verschiedenen Komponenten können auf einfache
Weise eingegeben werden, seriel oder parallel geschaltet.
Der Maintenance Manager ermittelt aufgrund der Eigenschaften der Komponenten
den besten Wartungszeitraum. Wichtig und
einmalig ist, daß die Optimierung für die Gesamtanlage und
nicht für die Einzelkomponenten stattfindet.
Dabei berücksichtigt der Maintenance Manager diverse Gesichtspunkte
(z.B. Folgeschäden). Diese verschiedenen Punkte
können unterschiedlich bewertet werden (Umweltschäden). Der
Maintenance Manager zeigt in deutlichen Grafiken die Kosten
von vorsorglichen Wartungsmaßnahmen.
FMEA Manager
Mit dem FMEA Manager unterstützt Baas & Roost die Methodik
der Störungsanalyse. Mit (F)ailure (M)ode (E)ffect and criticallity
(A)nalysis sind Sie in der Lage, die Ergebnisse der Störanalyse methodisch
zu bewerten und die Schwachpunkte in Tabellen und Grafiken darzustellen.
HAZOP Manager
Sicherheitsanalysen erstellen wir mit unserem Produkt HAZOP Manager.
Hiermit ist man in der Lage, HAZOP Sitzungen zu
protokollieren, die ausstehenden Maßnahmen zu kontrollieren und
die endgültigen Ergebnisse zu präsentieren.
DATA Manager
Das Programm DATA Manager plant Instandhaltungsarbeiten auf der Basis
Ihrer Instandhaltungsweisungen im voraus, zeigt kritische Punkte in der
Kapazität an und erstellt Arbeitsaufträge für den folgenden
Tag oder einen anderen Zeitraum.
Sie sind in der Lage die Ergebnisse dieser Arbeitsaufträge zurückzumelden,
so daß Sie bei künftigen Arbeitsaufträgen darauf
zurückgreifen können. Baas & Roost hat ein eigenes Softwareprodukt
für die Registrierung. Der DATA Manager versetzt Sie in die Lage,
Instandhaltungsangaben festzuhalten, wie z.B. Standzeiten, Reparaturzeiten,
Fehler und Fehlerursachen. Der
DATA Manager berücksichtigt die meisten Fragen aus der Praxis.
Dies bedeutet für den Verbraucher, daß Sie mit dem kleinsten
Aufwand die richtige Information eingeben und in richtiger Form präsentieren
können. Bei der Installation des DATA Managers können wir in
der Regel Angaben aus Ihrem alten System übernehmen.
Ersatzteil-Manager
Für die Bevorratung von Ersatzteilen in einer Fabrik bietet Ihnen
Baas & Roost den Ersatzteil-Manager an. Dieser unterstützt Sie
auf zwei Arten. Es bietet Ihnen die rechentechnische Unterstützung
für die Entscheidung, ob das Bevorraten von Ersatzteilen aus ökonomischen
oder sicherheitstechnischen Gesichtspunkten interessant ist.
Daneben können Sie hier Ihre Ersatzteilverwaltung unterbringen.
Aufgrund der von Ihnen gemachten Bestellvorschriften, erarbeitet der Manager
Bestellspezifikationen und Aufträge.
Instandhaltung, Organisation und
Vorgehensweise
Die Instandhaltung und die Organisation der Instandhaltung finden Sie
in den Wartungsplänen und den Vorschriften. Diese Vorschriften bilden
Teil der Verwaltungsorganisation der Wartungs- und Produktionsabteilung.
Baas & Roost legt in den
Vorschriften die Aufgaben und Aufgabenträger, die Kontrollelemente,
sowie die Bestellvorschriften und die Vorschriften für Störungsfälle
fest.
Baas &
Roost Advies bv
Dipl.-Ing P. L. Roost,
Dipl.-Ing. J. Boelens
Europalaan 524-526
3526 KS Utrecht
Die Niederlande
Tel. 0031 (0) 30 - 2 803
655
Fax. 0031 (0) 30 - 2 887
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